Über mich

Oliver Rudin, geboren 1981 in Basel, genoss eine frühe musikalische Ausbildung u.a. in der Knabenkantorei Basel, als langjähriger Privatschüler von Rudolf Barshai sowie als Jungstudent noch während der Schulzeit in der Violinklasse von Alexander van Wijnkoop an der Hochschule für Musik in Basel. In der Folge absolvierte er Masterstudien in Schulmusik II, Chorleitung und Kulturmanagement an der Hochschule für Musik resp. Universität in Basel sowie mehrere Meisterkurse an der Juilliard School in New York.



 

1997 gründet er die a-cappella-Band «The Glue» und wirkt seither als Sänger, Songwriter und Manager der Band, die mittlerweile auf mehr als 800 Konzerte sowie Auszeichnungen im In-/Ausland zurückblicken kann. 2015 wurde der von ihm mit-produzierte Kinofilm «Gluebâlisation» über die Welttournee der Band im Jahre 2012 veröffentlicht. Seit mehreren Jahren ist er zudem Mitglied des professionellen Vokalensembles der J.S.Bach Stiftung St.Gallen.

 

Er unterrichtet seit 2000 «Musik» sowie «Geschichte der Künste» am Gymnasium Kirschgarten Basel und leitete während 15 Jahren die jährlichen Chor-/Orchesterkonzerte. Als Gastdozent in den Bereichen Chorleitung, Musiktheater, Musikpädagogik und Begabungsförderung wurde er in den letzten Jahren von verschiedenen Hochschulen engagiert.

 

Oliver Rudin ist Leiter des «Gospelchor am Münster» sowie Dirigent und Mitgründer der «Männerstimmen Basel», mit welchem er mehrere internationale Auszeichnungen erringen konnte, u.a. 2012 «World Champion of the World Choir Games» in der Männerchor-Kategorie in Cincinnati/USA, 2015 als Gewinner des grössten europäischen Männerchorfestivals in Cornwall/GB, 2017 den «Grand Prix» am «Cracovia Cantans Festival» in Krakau/PL. 2014 gewinnt er mit dem Frauenchor «Voices» den 2. Preis und den Sonderpreis für den «vielversprechendsten Dirigenten» am Festival «Venezia in Musica» in Venedig/I.

 

Am Theater Basel war er vor kurzem Musikalischer Leiter in der Musiktheaterproduktion «Das fliegende Klassenzimmer» sowie als Chorleiter und für Nachdirigate in der Operette «Die Blume von Hawaii» engagiert.

 

Mehrere Uraufführungen unter seinem Dirigat zeugen von seiner Neugier für neue Musik und Aufführungsformen, so u.a. Matthias Heep's Tinguely-Oper "La Machine Rêve" (u.a. mit Sol Gabetta und Peter Sadlo), James Clarke's "2015-M" (mit 300 Jugendlichen im Basler Münster zur Festivaleröffnung "ZeitRäume"), Jherek Bischoff's "Das fliegende Klassenzimmer" (Musiktheaterproduktion am Theater Basel), sowie a-cappella-Werke von Klaus Lang, Till Löffler, Rudolf Jaggi, Gion Antoni Derungs, Hans-Martin Linde, Javier Hagen, Balz Aliesch und David Rossel.

 

Als Dirigent trat er in Konzerten mit mehreren Orchestern wie dem Nationalen Sinfonieorchester der Ukraine, dem Sinfonieorchester „Philharmonia“ Chernihiv, dem Ensemble für perkussive Kunst München, dem Sinfonieorchester Basel, dem capriccio barockorchester und dem Ensemble Phoenix Basel auf.

 

2016 wurde Oliver Rudin in den künstlerischen Beirat des «Europäischen Jugendchorfestivals» in Basel berufen und 2017 zum künstlerischen Leiter der Knabenkantorei Basel gewählt. 

 

Er wurde von der Schweizerischen Studienstiftung gefördert und ist heute Assessor beim Aufnahmeverfahren.
Oliver Rudin ist mit der Regisseurin und Theaterpädagogin Sandra Rudin Förnbacher verheiratet und lebt mit seiner Familie in Basel.