Über mich

Der gebürtige Basler Oliver Rudin begann seine musikalische Laufbahn in der Knabenkantorei Basel. Er war langjähriger Privatschüler von Rudolf Barshai und wurde bereits mit 14 Jahren als Violinstudent an der Hochschule für Musik in Basel aufgenommen. Anschliessend schloss er Masterstudien in Chorleitung und Schulmusik II sowie in Kulturmanagement an der Universität Basel ab und absolvierte mehrere Meisterkurse an der Juilliard School in New York.
 
Seit über 25 Jahren unterrichtet er an Gymnasien, wirkt als Gastdozent an Universitäten und gehört dem künstlerischen Beirat des Europäischen Jugendchorfestivals Basel an.
 

Rudin war Mitbegründer und vierzehn Jahre lang Dirigent der Männerstimmen Basel und leitet heute die Knabenkantorei Basel sowie den OYENGA Gospelchor am Basler Münster. Er arbeitete mit Orchestern wie dem Nationalen Symphonieorchester der Ukraine und dem Sinfonieorchester Basel zusammen und war als Gastdirigent und musikalischer Leiter am Theater Basel tätig.

Mit seinen Chören sowie der A-cappella-Gruppe The Glue konzertierte er in Europa, Asien, Afrika sowie Nord- und Südamerika. Seine Auftritte führten ihn in renommierte Konzertsäle wie die Berliner Philharmonie, das Music Center at Strathmore bei Washington, D.C., das Palais des Congrès in Yaoundé, die National Concert Hall in Taipeh, den Salón Dorado del Teatro Colón in Buenos Aires und die Harpa in Reykjavik.

Bei internationalen Wettbewerben wurde Rudin vielfach ausgezeichnet, darunter mit Champion-Titeln bei den World Choir Games in Cincinnati und den European Choir Games in Norrköping sowie Grand-Prix-Auszeichnungen in Cornwall, Krakau, Preveza und Norrköping. Er ist regelmässig Juror internationaler Chorwettbewerbe, zuletzt bei Sing for Gold - The World Choral Cup in Barcelona (2024) und den World Choir Games in Helsingborg (2026). Gemeinsam mit Daniel Raaflaub verantwortet er als künstlerischer Leiter die Festivals Berlin Loves You und The Sound of Water in der Berliner Philharmonie (2025/2027) und Songs of Europe in der Smetana Hall in Prag (2026) und der Grand Hall of the Liszt Academy in Budapest (2027).

Ein besonderer Schwerpunkt seiner künstlerischen Arbeit liegt auf der zeitgenössischen Chormusik. Rudin dirigierte zahlreiche Uraufführungen und Auftragswerke und arbeitete mit Komponisten wie Ivo Antognini, Jherek Bischoff, Ēriks Ešenvalds und Eric Whitacre zusammen.