Über mich

Oliver Rudin genoss eine frühe musikalische Ausbildung u.a. in der Knabenkantorei Basel, als langjähriger Privatschüler von Rudolf Barshai sowie als Jungstudent noch während der Schulzeit in der Violinklasse von Alexander van Wijnkoop an der Hochschule für Musik in Basel. In der Folge absolvierte er Masterstudien in Schulmusik II, Chorleitung und Kulturmanagement an der Hochschule für Musik resp. Universität in Basel sowie mehrere Meisterkurse an der Juilliard School in New York.



1997 gründet er die a-cappella-Band «The Glue» und wirkt seither als Sänger, Songwriter und Manager der Band, die auf mehr als 800 Konzerte im In-/Ausland zurückblicken kann. 2015 wurde der von ihm mit-produzierte Kinofilm «Gluebâlisation» über die Welttournee der Band veröffentlicht. Seit mehreren Jahren ist er zudem Mitglied des professionellen Vokalensembles der J.S.Bach Stiftung St.Gallen.

Er unterrichtet seit der Matura «Musik» sowie «Geschichte der Künste» am Gymnasium Kirschgarten Basel und leitete während 15 Jahren die jährlichen Chor-/Orchesterkonzerte. Als Gastdozent in den Bereichen Chorleitung, Musiktheater, Musikpädagogik und Begabungsförderung wurde er in den letzten Jahren von verschiedenen Hochschulen engagiert.

Oliver Rudin ist künstlerischer Leiter der «Knabenkantorei Basel», des «Gospelchor am Münster» sowie Dirigent und Mitgründer der «Männerstimmen Basel», mit welchem er mehrere internationale Auszeichnungen erringen konnte, u.a. 2012 «World Champion of the World Choir Games» in der Männerchor-Kategorie in Cincinnati/USA  und 2017 den «Grand Prix» am «Cracovia Cantans Festival» in Krakau/PL.

2014 gewinnt er mit dem Frauenchor «Voices» den 2. Preis und den Sonderpreis für den «vielversprechendsten Dirigenten» am Festival «Venezia in Musica» in Venedig/I, 2021 mit dem «Gospelchor am Münster» den 3. Preis in der Kategorie «Jazz & Pop Ensembles» an den World Choir Games in Antwerpen/B, 2022 mit der «Knabenkantorei Basel» den Preis für den "Best Youth Choir" und die "Most Entertaining Performance" am grössten europäischen Männerchorfestival in Cornwall/GB.

Am Theater Basel war er Musikalischer Leiter in der Musiktheaterproduktion «Das fliegende Klassenzimmer» und wurde als Chorleiter und für Nachdirigate in der Operette «Die Blume von Hawaii» engagiert.

Mehrere Uraufführungen unter seinem Dirigat zeugen von seiner Neugier für neue Musik und Aufführungsformen, so u.a. Matthias Heep's Tinguely-Oper "La Machine Rêve" (u.a. mit Sol Gabetta und Peter Sadlo), James Clarke's "2015-M" (mit 300 Jugendlichen im Basler Münster zur Festivaleröffnung "ZeitRäume"), Jherek Bischoff's "Das fliegende Klassenzimmer" (Musiktheaterproduktion am Theater Basel), sowie a-cappella-Werke von Klaus Lang, Ēriks Ešenvalds, Ivo Antognini, Carl Rütti, Till Löffler, Christine Aufderhaar, Rudolf Jaggi, Gion Antoni Derungs, Hans-Martin Linde, Javier Hagen, Balz Aliesch und David Rossel.

Als Dirigent trat er in Konzerten mit mehreren Orchestern wie dem Nationalen Sinfonieorchester der Ukraine, dem Sinfonieorchester „Philharmonia“ Chernihiv, dem Ensemble für perkussive Kunst München, dem Sinfonieorchester Basel, dem Kammerorchester Basel, dem capriccio barockorchester und dem Ensemble Phoenix Basel auf.

Oliver Rudin ist künstlerischer Beirat des «Europäischen Jugendchorfestivals» in Basel. Er wurde von der Schweizerischen Studienstiftung gefördert und ist heute Assessor beim Aufnahmeverfahren.

Oliver Rudin ist mit der Regisseurin und Theaterpädagogin Sandra Rudin Förnbacher verheiratet und lebt mit seiner Familie in Basel.